05. August 2015 16:21 Uhr
Viel Applaus gab es für die zwei Zauberer Fabien Rebouh und Max Olbrich. Foto: Michaela Krämer
  „Zwei Mann in Schwarz“ faszinieren im Landheim mit verblüffenden Tricks und perfekter Unterhaltung. Was es bei dieser Zauberschau zu erleben gab.   Sie hatten ihr Publikum im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert: Fabien Rebouh und Max Olbrich boten auf der Bühne im Landheim Kruichen eine erstklassige Zauberschau. Da verschwinden Karten und kommen an anderer Stelle wieder hervor. Oder ein Tisch wird von einer unsichtbaren Hand angehoben. Die beiden Zauberer verwandelten das Landheim in einen magischen Ort und verblüfften die Besucher mit ihren Tricks und Fertigkeiten. Ungekünstelt, amüsant und ganz nah am Publikum. Einer der großen Stärken von „Zwei Mann in Schwarz“ ist, dass sie ihr Publikum einbeziehen: So ließen sich Fabien Rebouh und Max Olbrich beispielsweise bei einer Zuschauerin in der geschlossenen Hand zunächst zwei und dann vier Schaumstoffbälle erscheinen. Eine aufwendige Lichtshow oder Hebebühnen brauchen die beiden nicht. Ihnen genügen die Geschwindigkeit und Geschicklichkeit ihrer Hände: Eine Karte von Finn aus dem Publikum, in einen Stapel gesteckt, fand sich plötzlich direkt in Rebouhs Mund wieder. Ob mit Karten, Geldscheinen oder zerschnittenen Krawatten, die sich von selbst auf wunderbare Weise wieder
WELDEN
Da geht es nicht mit rechten Dingen zu
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zusammenfügen: Die beiden Männer in Schwarz haben’s drauf. Gut 90 Minuten lang boten die zwei eine äußerst unterhaltsame Mischung aus Comedy, Magie und Unterhaltung. Ein Abend voller Überraschungen, bei dem es nicht mit rechten Dingen zuging: Auch bei Klaus, der eine Stelle aus einem Buch vorlesen musste, war die Verblüffung groß. Schallendes Gelächter, als Olbrich ein zweites Buch mit demselben Titel in die Hand nahm und wortgetreu die Sätze zitierte. Nur – und das sah das Publikum erst danach – das Buch war leer. Mit viel Wortwitz leiteten sie von einem Höhepunkt zum nächsten über. Eine Zuschauerin steckte beispielsweise eine Fünfzig-Cent-Münze in einen Kaugummi- Automaten. Heraus kam der Ehering ihres Mannes. Natürlich klappte der Trick ausschließlich über das sogenannte „Transportierpapier“. Ging ein Trick – wie bei der „afrikanischen Federboa“ einmal zu schnell, wiederholte Rebouh ihn im Superzeitlupentempo. Einzeln oder auch als Team ließen die beiden Künstler dem Publikum keine Zeit zum Luftholen. „Wir haben so gut aufgepasst“, berichtete Margit Stegmüller, die mit ihrer Freundin zu der Vorstellung gekommen war, „aber wir kommen einfach nicht dahinter, wie das alles funktioniert hat.“ (kräm)
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